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Die
Stammzellspende
Beim
Patienten wird nun durch Chemo- und Strahlentherapie das kranke
Knochenmark zerstört. Ohne die nachfolgenden gespendeten
Stammzellen kann der Patient nicht überleben.
Es
gibt zwei verschiedene Verfahren, Stammzellen zu entnehmen.
Die
periphere Stammzellenentnahme
Bei
der peripheren Stammzellenentnahme wird ein körpereigener
hormonähnlicher Stoff fünf Tage lang verabreicht.
Dieser Stoff fördert die Stammzellenproduktion und erreicht
damit den vermehrten Stammzellenanteil im fließenden Blut.
Mit einem speziellen Verfahren werden nun aus dem Blut die
benötigten Stammzellen gesammelt.
Die
Knochenmarkentnahme
Bei
der Knochenmarkentnahme wird dem Spender unter Vollnarkose 5% des
Knochenmarks im Beckenknochen entnommen. Dafür bleibt der
Spender für ca. 2-3 Tage im Krankenhaus. Das entnommene
Knochenmark bildet sich beim Spender innerhalb von 2 Wochen nach
Welches Verfahren beim Spender angewandt wird, richtet sich nach den
Belangen des Patienten, wobei auch auf die Wünsche des
Spenders Rücksicht genommen wird.
Beim Patienten werden dann intravenös die gesunden Stammzellen
durch den Blutstrom im Körper verteilt. Sie nisten sich in den
Knochenmarkhohlräumen des Patienten ein und bilden dort neue
gesunde Blutzellen.
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